Sonntag, 14. Juli 2013

Vorstellung Stanford Solar Car

Nach Feierabend hat uns unser amerikanischer Mitpraktikant Paul an seine Uni nach Stanford eingeladen, da sein Team - das Stanford Solar Car Project - das neue Auto für die WORLD SOLAR CHALLENGE vorstellen wollte.
Ziel der Challenge ist es, mit einem komplett innerhalb strenger Regeln selbst konstruierten und gebauten Solarfahrzeug ganz Australien zu durchqueren.


Die Vorstellung hat am Volkswagen Automotive Innovation Laboratory in Palo Alto stattgefunden. Also.. schnell den BMW Ausweis abgelegt und direkt zur großen Präsentation. Nach einigen warmen Worten vom Professor und dem Team wurde das futuristische Gefährt vorgestellt. Wirklich beeindruckend, was das Team erstellt hat und wieviel Spendengelder und Sachspenden in das Fahrzeug geflossen sind.




Bequem sieht anders aus
Die Präsentation des Autos war interessant und wir hatten die Möglichkeit, einen weiteren winzig kleinen Teil von Stanford kennenzulernen. So macht Uni sicher Spaß!

Mittwoch, 10. Juli 2013

San Francisco Giants vs. New York Mets

Mein Mitpraktikant Anton hat von uns zu seinem Geburtstag eine Eintrittskarte zum amerikanischen Nationalsport bekommen - Baseball! Die Chance wollten wir natürlich alle nutzen und haben ihn nach San Francisco zum Spiel begleitet.

Das Stadion in San Francisco ist wunderschön gelegen. Im Nordwesten der Stadt, direkt am Wasser, von wo aus man einen tollen Blick über einige der Hochhäuser und das Wasser hat. Auch der Blick auf die Bay Bridge ist super.

Eingang zum Stadion

Blick durch das Stadion - wunderschöne Lage

Abendstimmung über den Dächern der Stadt

Blick auf die Bay Bridge und die Segelboote
Durch die Nähe zum Wasser, wird es abends während des Spiels, richtig kalt. Bei schätzungsweise um die 12 Grad haben wir trotz vieler Schichten doch ein bisschen gefroren.

Glücklicherweise konnte Anton als echter Fan mir am Wochenende zuvor die Regeln ein bisschen erklären, sodass ich mi dem vielen Rumstehen, den Würfen und den verschiedenen Innings was anfangen konnte.
Baseball ist unberechenbar - es gibt zwar einen angekündigten Beginn, aber zeitlich gesehen ist das Ende völlig offen. Bei uns war das Spiel gegen 23 Uhr beendet - mit einem Sieg der New Yorker :(
Aber lange Zeit ist es auch egal, was auf dem Spielfeld passiert, da bei einem echten Baseballspiel auch andere Dinge sehr wichtig sind: die überteuerten Getränke, ein Hotdog und Zuckerwatte. Wir haben natürlich alles mitgenommen.

Stadion bei Flutlicht


Leider nur die Zuckerwatte im Handschuh

Insgesamt hat der Besuch des Spiels wirklich Spaß gemacht, auch wenn es kein sonderlich spannender Sport ist. Umso erstaunlicher war es für mich, dass das große Stadion sehr gut gefüllt war, wo doch jedes Team während der Saison fast jeden Tag ein Spiel hat. Offensichtlich ein echter Sport für die Massen...

Montag, 8. Juli 2013

Happy 4th of July!

Nachdem in Deutschland der Mai voll von Feiertagen gewesen ist und wir hier nicht profitieren konnten, durften wir am Donnerstag auch endlich einen freien Tag genießen: Independence day!
Bereits kurz nach meiner Ankunft hier haben wir für das verlängerte Wochenende eine Wohnung in einer Wohnanlage in La Quinta im Süden von Kalifornien gemietet. Zu acht haben wir am Donnerstag in der Früh den Weg angetreten. Ca. 780 km nach Süden in die angekündigte Hitze.


La Quinta liegt östlich von Los Angeles und hat bereits Wüstenklima. Und alle, die von der Hitzewelle in Kalifornien gelesen haben.. die ist genau hier gewesen. Mit einem gemessenen Höchstwert von 51 Grad am Wochenende zuvor. Für unsere Urlaubstage waren „nur“ 45 Grad angesagt. Glück gehabt.
Bei der Ankunft hat es uns zwei Mal die Sprache verschlagen: 1. als wir gesehen haben, wie schön die Anlage und unser Haus ist und 2. als wir gemerkt haben, wie sich 41 Grad so in Realität anfühlen.

Unser Haus umgeben von Palmen
Blick auf karge Felsen
Vegetation, die sich wohlfühlt

Weg durch die Anlage
Relaxen unter Palmen
Freitag war dann der absolute Ausruh-Tag: Pool, schlafen, Pool, lesen, Fitnessstudio, grillen. So fühlt sich Urlaub an.




Am Samstag wollte ich dann doch noch etwas von der Umgebung sehen – auch wenn die anderen einen weiteren Pool-Tag vorgezogen haben. Ich bin dann in den ca. 40 Meilen entfernten Joshua Tree Nationalpark gefahren.


Er liegt am Übergang von der höher gelegenen Mojave- zur Colorado-Wüste und er hat seinen Namen von dem Joshua Tree – einer Yucca Art, die nur in der Mojave Wüste wächst. Mit ausreichend Wasser und Sonnencreme bin ich bei 42 Grad also losgefahren. Es zieht sich eine Straße von Süden nach Westen ca. 50 Meilen durch den Park. Neben den Bäumen gibt es auch beeindruckende Steinformationen zu sehen.

Colorado Wüste


Temperatur-Zwischenstand
Mein hübscher Begleiter

Joshua Trees ... überall


Mojave-Wüste

An der Straße gibt es immer wieder kleine Buchten, an denen man halten kann, um Fotos zu machen bzw. sich die Bäume anzuschauen. Eine der Halteplätze habe ich verpasst und wollte dann kurz danach aber doch gerne Halt machen. Also einfach so rechts ran… wo auch sonst vermeintlich schon andere Reifenspuren waren. Schon beim Ranfahren ist das Auto verdächtig nach rechts geschliddert und ich habe schnell realisiert, dass der Sand tief und die Hinterräder schnell eingegraben waren. Nach ein paar Minuten Warten, ohne dass ein einziges Auto vorbeigekommen wäre, kamen dann glücklicherweise gleich zwei und die jungen Männer haben mich aus meiner misslichen Lage geschoben. Glück gehabt :)

Ein Ziel im Park wollte ich dann unbedingt noch ansteuern: Keys View. Von dem höchstgelegenen Aussichtspunkt des Parks hat man einen tollen Blick über das Tal.





Nach der Durchquerung des Parks bin ich in dem Ort Joshua Tree angekommen, der mich kurzzeitig in der Zeit ein bisschen zurückversetzt hat:





Die Rückfahrt nach Mountain View hat sich am Sonntag leider ewig in die Länge gezogen. Stillstand wegen Baustellen, Buschbränden und einfach viel Verkehr haben uns den ganzen Tag im Auto verbringen lassen...

Buschbrände am Straßenrand bei Los Angeles
Roadtrip-Ausrüstung
Mangels Alternative: Bagel mit Senf

Montag, 1. Juli 2013

Zwei reisefreie Wochenenden

Seit meiner Ankunft hier in den USA war eigentlich jedes Wochenende von Ausflügen geprägt. Jedes Mal viel Zeit im Auto verbringen – dafür tolle neue Plätze kennenlernen. Nach dem verlängerten Wochenende in Vancouver habe ich mir selbst ein bisschen Ruhe verschrieben – und die kann man im Silicon Valley auch wunderbar verbringen.
Die Abende in Mountain View in diversen Restaurants/ Bars verbracht und die Tage haben immer mit ausgiebigen Skype-Telefonaten nach Deutschland begonnen. Und ansonsten stand lesen, shoppen und Pool auf dem Programm.

Whirlpool - perfekt für die Abende

Abkühlung!!

So könnte es immer sein...
Der Pool gehört zu dem Häuserkomplex, in dem ich wohne und ich muss mit meinem Handtuch nur über die Straße gehen. Wunderbar! Nach Feierabend, wenn das Wetter immernoch super ist, ist fast nie was los und Pool und Whirlpool stehen zur freien Verfügung.

Am darauffolgenden Wochenende war es in Mountain View ungewöhnlich heiß – 35 Grad. Somit habe ich mich entschlossen, meinen Bewegungsradius noch ein wenig zu vergrößern und bin ans Meer nach Halfmoon Bay gefahren. Der Strand dort ist in ca. 40 Minuten zu erreichen. Aber der klimatische Unterschied ist enorm: am Strand waren es nur noch angenehme 22 Grad.




Der Strand ist ewig lang, breit und mit feinem Sand. Leider ist der Pazifik immernoch nicht wirklich wärmer geworden, aber an diesem heißen Wochenende war ich zum ersten Mal drin. Super Abkühlung!! Leider gibt es keine Beweisfotos :)